Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen e.V.

News

Wettkämpfe

Mitglieder

Finanzordnung

I. Allgemeines

§ 1

Diese Finanzordnung regelt die Finanzverwaltung der LHS  e.V. einschließlich Haushaltswesen, Kassenführung und Reisekostenrechnung.

§ 2

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

II. Vermögen

§ 3

Träger des Vermögens ist die LHS e. V. Diese haftet für die Verpflichtung des Verbandes.

§ 4

Zur Finanzierung der Arbeit der LHS werden folgende Einnahmen verwandt:

  1. Zuschüsse
  2. Mitgliedsbeiträge
  3. Meldegelder
  4. Überschüsse von Veranstaltungen
  5. Spenden
  6. sonstige Einnahmen

§ 5

Der Mitgliedsbeitrag für ein Jahr beträgt 0,10 EURO pro eingeschriebenen Studierenden für das Wintersemester. Er wird im I. Quartal des folgenden Jahres fällig.

III. Schatzmeister

§ 6

  1. Von der Mitgliederversammlung wird ein Vertreter der Hochschulen zum Schatzmeister gewählt. Der Schatzmeister ist Vorstandsmitglied.
  2. Dem Schatzmeister muss bei der Amtsübernahme diese Finanzordnung bekannt sein.

§ 7

Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen der LHS und nimmt Zahlungen auf der Grundlage der Satzung und dieser Finanzordnung vor.

IV. Haushaltsplan

§ 8

  1. Der Haushaltsplan wird für ein Haushaltsjahr aufgestellt und bildet die Grundlage für die Wirtschaftsführung der LHS.
  2. Das Haushaltsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 9

Der Haushaltsplan wird vom Schatzmeister erstellt und vom Vorstand mit absoluter Mehrheit beschlossen. Er gilt im folgenden Jahr bis zur Verabschiedung eines neuen Haushaltsplanes fort.

§ 10

  1. Wird die Gesamthöhe des Haushaltsplanes überschritten, so ist vom Vorstand ein Nachtragshaushalt zu beschließen.
  2. Übertragungen innerhalb des Haushalts nimmt der Vorstand vor.

V. Kassenwesen

§ 11

Unterschriftsberechtigt sind alle Vorstandsmitglieder. Die Zahlungsanweisungen bedürfen zweier Unterschriften, eine der Unterschriften muss die des Schatzmeisters sein. Bis zu einer Höhe von 500,00 EUR sind der Vorsitzende und der Schatzmeister bis zur nächsten Vorstandssitzung alleinig unterschriftsberechtigt.

§ 12

Der Zahlungsverkehr wird über das Bankkonto der LHS  abgewickelt. Barzahlungen sind nicht möglich.

VI. Finanzprüfung

§ 13

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren entsprechend § 8 Absatz 2 der Satzung einen Finanzprüfungsausschuss. Dieser besteht aus 2 Personen.
  2. Der Finanzprüfungsausschuss prüft den Jahresabschluss sowie gemeinsam mindestens einmal im Jahr stichprobenartig das gesamte Finanz-, Rechnungs-  und Kassenwesen. Hierüber erstattet er der Mitgliederversammlung Bericht. Dieser Bericht ist Voraussetzung für die finanzielle Entlastung des Vorstandes gemäß § 6 Abs. 7 der Satzung.

VII. Reisekostenerstattung

§ 15

  1. Reisekosten können erstattet werden, wenn ein Interesse der LHS an der Reise besteht.
  2. Die Erstattung erfolgt nur, wenn der Vorstand diese vor Reiseantritt bewilligt. Alle Reisen außerhalb des Bundeslandes Sachsen müssen vor Reiseantritt vom Vorstand bestätigt werden.

§ 16

Die im Zusammenhang mit der Reise entstehenden Auslagen werden nach Maßgabe nachstehender Richtlinien ersetzt:

  1. Reisekosten
  1. Alle Reisen sind vorrangig mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen. Erstattet werden die Fahrtkosten der Bahnfahrt 2. Klasse für die günstigste Fahrkarte  sowie die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel. In begründeten Fällen kann ein IC/EC-Zuschlag erstattet werden.
  2.  Bei erforderlicher Benutzung eines Pkw werden 0,25 EURO pro Kilometer und für jeder weitere Person 0,02 EURO pro Kilometer erstattet. Dabei sind möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden. Für die Berechnung der gefahrenen Kilometer werden die Angaben der LHS-Entfernungstabelle zugrunde gelegt.

2) Übernachtungskosten

  1. Übernachtungskosten können bis zu einer Höhe von 23.00 EUR je Übernachtung gegen Vorlage der Originalbelege erstattet werden.
  2. Schlafwagenkosten ( 2. Klasse) werden bei besonderer Genehmigung durch den Schatzmeister erstattet.

3) Tagegelder

  1. Der Tagessatz beträgt 12,00 EUR bei einer Abwesenheit vom Wohnsitz von 14 - 24 Stunden.
  2. Der Tagessatz beträgt 6,00 EUR bei einer Abwesenheit vom Wohnsitz von 8 - 14 Stunden.
  3.  Bei Inanspruchnahme eines Übernachtungsgeldes endet bzw. beginnt die Berechnung der Abwesenheitsdauer um 22.00 Uhr bzw. 6.00 Uhr.

4) Sonstige Kosten, vor allem für Taxi, Flughafenparkgebühren, Schlafwagen u.ä. sind besonders zu begründen. Für ihre Erstattung ist ein strenger Maßstab anzulegen. Sie sind vom Schatzmeister zu genehmigen.

5) Erstattungen erfolgen in der Regel nur gegen Vorlege der Originalbelege. Der  Vorstand kann Ausnahmen im Einzelfall genehmigen. In Härtefällen können unvermeidliche Ausgaben , die die Vergütungssätze nach § 16 Abs. 1, 2 und 3 überschreiten, auf Beschluss des Vorstandes erstattet werden.

VIII. Schlussbestimmungen

§ 17

Die Finanzordnung kann nur mit absoluter Mehrheit der Mitgliederversammlung geändert werden.

§ 18

Die Finanzordnung tritt nach der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

Unterstützt durch: